Agenturszene am Bodensee

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Die 10 bekanntesten Shopsysteme im Vergleich

5 Kommentare

Shopsysteme gibt es heutzutage wie „Sand am Meer“. Doch welches Shopsystem ist das Richtige für meine Ansprüche? Das sind Fragen, die sich zukünftige Shopbetreiber stellen müssen. Es gibt zahlreiche kostenlose, sowie auch kostenpflichtige Systeme. Die 10 Bekanntesten davon, werden nachfolgend miteinander verglichen:

10. Sehr beliebt ist osCommerce, der Vorgänger von XT:Commerce. Leider wird dieses System nicht mehr weiterentwickelt. Viele nutzen es noch, aber es gibt keine Verbesserungen oder Updates mehr.

9. XT:Commerce ist über die offizielle Webseite für 98,00 Euro erhältlich. Es ist aber eine freie Software und kann auf anderen Seiten kostenlos heruntergeladen werden. Spezielle Templates oder die zahlreichen Module die noch eingebaut werden können, sind dagegen kostenpflichtig.

8. Magento ist eine kostenlose Open-Source Software die auf komponenten-orientierten ZEND Framework basiert, bietet aber von anderen Herstellern weitere Funktionen an. Die Agentur für Magento Shopsysteme empfiehlt Ihre Open-Source Version alle mittelständichen Unternehmen.

7. Bei Gambio handelt es sich ebenfalls um ein kostenloses Shopsystem das auf XT:Commerce basiert und ebenfalls spezielle zusätzliche Module anbietet. Bei dieser Version handelt es sich allerdings um eine abgespeckte Variante, die nicht so viele Funktionen bietet, für kleine Shops allerdings vollkommen ausreicht. Wer es etwas umfangreicher haben will, kann auch die kostenpflichtige Vollversion erwerben.

6. WP eCommerce ist ein Shop-Modul für WordPress. Der WordPress Blog ist komplett kostenlos und das Shop Modul kann ebenfalls kostenlos heruntergeladen werden und ganz einfach in den Blog eingebaut werden. Neben WP eCommerce gibt es noch weitere Shop Module die eingebaut werden können, dieses Modul ist jedoch das Bekannteste.

5. Auch Jigoshop ist ein kostenloses Modul für WordPress und gehört auch zu den meistgenutzten. Die Standardversion ist für kleine Shops vollkommen ausreichend, es gibt allerdings noch einige Erweiterungen, die aber kostenpflichtig sind.

4. VirtueMart ist ein komplettes Warenkorb-System für das Content Management System von Joomla.

3. Ebenfalls ein auf Jommla basierender Web Shop ist JoomShopping. Das Modul ist kostenpflichtig, Erweiterungen kosten wiederum auch wieder Geld.

2. Ein auch sehr gerngenutzer Shop ist der PrestaShop. Er ist ebenfalls komplett kostenlos und ist in einigen Sprachen verfügbar. Auch die Erweiterungsmodule sind komplett kostenfrei.

1. Nicht zu vergessen und zu erwähnen ist Kostenloser-Shop.com. Dieses Shopsystem ist bis zu 200 Artikeln kostenlos. Alle wichtigen Funktionen die benötigt werden sind enthalten und der Shop bietet sogar eine eigene Subdomain.

Alle diese Shopsysteme haben ihre Vor- und auch Nachteile. Der Nutzer muss selbst herausfinden, welcher Shop ihm am besten gefällt, und welche Module er benötigt. Der bekannteste Shop ist wohl der XT:Commerce Shop auf dem mittlerweile auch viele der anderen Systeme basieren.

Empfehlenswert sind auch die 10 wichtigsten Gesetze für E-Shopbetreiber

http://agenturszene-bodensee.org/2010/11/30/die-10-wichtigsten-gesetze-fur-eshopbetreiber/

Paul Bieber+

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5 Kommentare zu “Die 10 bekanntesten Shopsysteme im Vergleich

  1. Hallo Paul, kann wohl in Deinem Vergleich davon ausgehen, dass Du Deinen Schwerpunkt auf günstig bzw. OpenSource gesetzt hast. Der größte (intershop) und Oxyd fehlen mir da.
    Für Magento sollte man vielleicht noch Nextcommerce als Agentur mit anführen, Die sind in Norddeutschland ziemlich gut unterwegs.
    Beste Grüße

  2. Hi Paul, ich denke das nicht nur der Preis und die zugrunde liegende Technik wichtig sind, im speziellen muss die Shopsoftware vorallem den Anforderungen des e-commerce Projetkes genügen. Verwaltung von Bestellungen und Kunden in der ShopAdministration, die Anbindung an Preisvergleich-Portale, Gutschein und Rabattaktionen sind oftmals Kriterien, in denen sich die Shops oder die verfügbaren Module signifikant unterscheiden. Mit einem einfach 1und1 E-Shop Baukastensystem kann man ohne große Vorkenntnisse ruck zuck einen eigenen Webshop mit Zahlungsanbindungen hochziehen, auch jimdo bietet ein Einsteigermodul – ob diese Angebote für erfolgreiches e-commerce ausreichen, ist sicherlich im Einzelfall zu werten…

    • Hallo Paul, ich möchte alle die sich einen neuen Shop zulegen wollen darauf aufmerksam machen, dass opensource nicht gleich kostenlos und günstig nicht immer gut bedeuten muss. Wer zum beispiel Opensource wie Magento oder XT-Commerce einsetzen möchte muss sich technisch ausgezeichnet auskennen oder diese Leistung bezahlen. Das zählt auch für den Betrieb (Hosting, backups, Updates). Da kommen schnell mal 5-10.000 für Design+Setup und regelmäßig ein paar hundert im Monat zusammen.

      Ich würde Einsteigern raten mehr auf die Betriebs- und Sicherheitsaspekte zu achten. Daher mag ich persönlich eher SAAS Systeme wie shopify, bigcartel, supr.com oder Bigcommerce, die software und server zusammen liefern. leider sind die meisten Systeme nur auf english und einige für deutschland nicht rechtssicher. Hier kommt der SAAS Trend erst langsam. Zu erwähnen sind hier epages, supr.com und jimdo. Wünsche allen einen guten ecommerce-Start!

  3. Hallo,

    ich möchte eine kleine Korrektur anbringen. Unter Punkt 3 ist der Shop Joomshopping für Joomla aufgeführt. Diese Shop Komponente ist KOSTENLOS.
    Um einen Shop zu erstellen werden in der Regel keine kostenpflichtigen Erweiterungen benötigt.
    Der Shop ist aus den Kinderschuhen hinaus gekommen und kann ohne Bedenken empfohlen werden.

    Auch an den deutschen Markt wurde gedacht. So gibt es zum Beispiel das kostenlose Template „defaultg“. Hier wurde die Bestellseite so angepasst, dass sie gesetzeskonform ist. (Stichwort „Button-Lösung“; ein Gesetz mit einigen neuen Regeln)

    Noch einmal zu den kostenpflichtigen Erweiterungen:
    Die meisten davon sind günstig. Damit ist es möglich auch Sonderwünsche umzusetzen. Gerade in den Bereichen Versand und Bezahlarten gibt es viele Möglichkeiten.

    Auch gibt es ein deutsches Handbuch als ebook bei Amazon.
    (Einfach „Joomshopping“ in die Suche dort eingeben).

    Desweiteren steht ein kostenloses Forum zur Verfügung.

    Grüße

  4. Die absteigende Reihenfolge in der du die Shopsysteme aufgeführt hast, verwirrt mich nun etwas. Hm, egal. Ergänzen würde ich noch das Shop Modul von Zeta Producer.
    Die ist in den erweiterten Lizenzen des CMS enthalten und verspricht vor allem eine schnelle und unkomplizierte Anlegung der einzelnen Produkte sowie eines klar strukturierten Stammbaumes.
    Bezüglich der Anmerkungen zum Joomla Shop stimme ich Jürgen zu. In deiner Aufzählung kommt dieser etwas schlechter weg, als er eigentlich ist. Aber bei so einer Aufzählung darf natürlich auch die subjektive Wahrnehmung mit rein zählen.

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